Einflüsse auf die Haltbarkeit bei Zahnimplantaten
Mehrere Faktoren sind entscheidend, wenn es um die Haltbarkeit der Zahnimplantate geht. Zum Einen muss genügend Knochen vorhanden sein, damit das Implantat überhaupt anwachsen kann. Bei Knochenschwund kann es Probleme geben, da die Knochenmasse nicht in der Lage ist, sie ausreichend zu erneuern und so ein Verwachsen des Implantates zu erreichen. Auch die Struktur des Kieferknochens selbst ist entscheidend. Ein breiter Kieferkamm bietet in der Regel bessere Möglichkeiten für das Anwachsen eines Implantates, als ein schmaler Kamm. Ist der Knochen zudem stark mineralisiert, kann er leichter Knochenmasse nachbilden, als ein geschwächter Knochen.
Das Material, das für das Implantat verwendet wird, ist von Bedeutung. Ist es porös, kann es besser mit dem Knochen verwachsen und ist länger haltbar, als wenn die Oberfläche sehr glatt ist. Generell gilt, dass ein Durchmesser der Poren des Implantates von fünf bis einhundert Mikrometer günstig ist. Hier können sich die Knochenzellen leicht anlagern. Die Auswahl der richtigen Form des Implantates ist ebenso entscheidend, wie die Auswahl des Materials, das für das Implantat verwendet wird. Die richtige Auswahl wird der Zahnarzt, beziehungsweise der Operateur treffen.
Die richtige Hygiene ist ausschlaggebend, das wurde oben bereits erwähnt. Weiterhin soll das Zahnimplantat wie ein normaler Zahn belastet werden, das heißt, er soll nicht überlastet, aber auch nicht unterfordert werden. Nur dann bildet sich ausreichend Knochenmasse, um den Zahnersatz fest zu verankern. Eine regelmäßige Kontrolle und Nachsorge durch den Zahnarzt ist wichtig, um die Verweildauer im Knochen so hoch wie möglich zu halten.