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“Zähne wie die Stars.”

Haltbarkeit von Zahnimplantaten

Der Begriff Haltbarkeit ist bei Zahnimplantaten etwas irreführend, denn sie können nicht durch Verschleiß oder Abnutzung unbrauchbar werden, wie dies bei vielen Gegenständen der Fall ist. Haltbarkeit bezeichnet hier im engeren Sinne eigentlich nur die Liegedauer im Kieferknochen. Je nach Erhalt des Knochens, der das Implantat umgibt, ist die Haltbarkeit desselben unterschiedlich hoch. Nahezu einziger Zerstörfaktor für die Haltbarkeit und damit für das Implantat ist die Tätigkeit von Bakterien im Kiefer. Sie können die Matrix des Knochens regelrecht auflösen und damit bewirken, dass das Implantat im Kiefer keinen Halt mehr findet. Die Verbindung von Implantat und Kiefer kann so aufgehoben werden. Der Verhütung von Infektionen schon vor der Einbringung des Implantates, aber auch während dieser und nach erfolgter Behandlung kommt daher eine große Bedeutung zu.

Je fester das Implantat bereits verwachsen ist, desto geringer ist die Einflussmöglichkeit, die Bakterien haben. Wird das Implantat dann auch regelmäßig belastet, das heißt, wird es beim Kauen nicht geschont, sondern muss auch feste Nahrung zerkleinern, so kann eine verstärkte Mineralisierung des Knochens festgestellt werden. Auch dies beeinflusst die Haltbarkeit des Implantates positiv. Insgesamt muss in der Zeit nach der Einpflanzung des Implantates und bis zur endgültigen Verwachsung sehr viel Aufmerksamkeit auf Zahn- und Mundhygiene verwendet werden, um die Haltbarkeit des Implantates zu gewährleisten und Bakterien keinen Vorschub zu leisten. Nach circa zwei Jahren ist das Implantat fest verwachsen und die Gefahr der Beeinflussung durch Infektionen relativ gering.

Die Haltbarkeit des Zahnimplantates ist zudem davon abhängig, wie groß das Implantat selbst ist und wie groß demnach die Oberfläche ist, die mit dem Knochen verwachsen muss. Je größer die Oberfläche ist, desto mehr Angriffsfläche haben auch Bakterien. Insgesamt ist die Haltbarkeit der Implantate recht unterschiedlich. So gibt es Fälle, in denen die Implantate nur fünf bis zehn Jahre liegen und dann erneuert werden müssen, es gibt aber auch Implantate, die eine Liegedauer von vierzig und mehr Jahren aufweisen. Diese Behandlungsmethode gehört auf jeden Fall zu den erfolgreichsten im Bereich der Implantologie in der Zahnmedizin.